Die Gläserne Firma — Vorreiter für das Wiki-Intranet

27. März 2009 – 23:44

“Der Chef ist nicht automatisch der Schlaueste. Aus dieser Erkenntnis hat Frank Roebers, Vorstandssprecher der Synaxon AG, eine radikale Konsequenz gezogen: In seinem Unternehmen darf jeder jederzeit jede Regel ändern.” [brandeins]

Wie und warum eine Firma auf die Idee kommt, ein Wiki zum “alleinigen” Kommunikationsmittel intern — und auch teilweise bereits extern zum Kunden hin — einzusetzen, fasst das Brandeins Magazin in einem Artikel über die Entwicklung des Synaxon Wikis sehr gut zusammen.

Hier nur eine kleiner Auszug:
Jeder kann fast alles [...] jeden Beitrag kommentieren oder verändern [...] So war beispielsweise eine Mitarbeiterin mit der für den Paketversand zuständigen Firma unzufrieden und formulierte die entsprechende Regel im Wiki um [...] Eine Änderung mit Konsequenzen [...] Roebers sprach mit seiner Kollegin über die Gründe für die Regeländerung, erkannte sie als sinnvoll, und so hat sie Bestand [...] Selbstverständlich wäre das Problem mit dem Postversand auch ohne das Mitmach-Netz zu lösen gewesen. Beispielsweise hätte die Angestellte ihren Vorgesetzten darauf ansprechen oder ihm eine Mail schicken können. Möglicherweise hätte der sich um die Sache gekümmert. Möglicherweise aber auch nicht, aus Zeitmangel oder weil er Besseres zu tun gehabt hätte. Dann wäre sie enttäuscht gewesen und hätte sich weiter über den Paketdienst geärgert. So etwas passiert in den meisten Firmen tagtäglich, führt zu Frust und dazu, dass wertvolles Wissen brachliegt.” [brandeins]

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